zurück zur Startseite

Bewegliches Holzspielzeug mit Bauplänen und Tips

Hallo Bastler!

Was hier auf der Seite abgebildet ist, macht nur etwa ein viertel von dem aus, was ich insgesamt an Dingen gebaut habe. Da sind sehr aufwendige Sachen dabei wie das Krokodil mit dem Vogel aber auch ganz einfache wie das watschelnde Küken. Darüber hinaus gibt es noch eine ganze Menge an Dekorartikeln wie Kerzenleuchter für Teelichte, und den Leuchtermond.

Im Web kann ich immer nur eine Auswahl des gesamten Zoos präsentieren. Dafür wechsle ich die Objekte von Zeit zu Zeit aus. Ähnlich sieht es mit den Bauplänen aus. Vielleicht kann ich meinem Zeitplan so viel abringen, dass ich einen Bauplan des Monats verfasse oder so ähnlich.

Zum Werkzeug

Da kann ich nicht klagen. Mir steht alles zur Verfügung, was der Hobbyschreiner so braucht ausser einer ausreichend großen Werkstatt. Aber man kann bereits mit relativ bescheidenen Mitteln viele der unten beschriebenen Gegenstände bauen. Im Prinzip reicht eine größere Handsäge (Fuchsschwanz o.ä.) mit der man Brettchen in verschiedener Dicke herstellen kann. Die Konturen werden mit der Laubsäge erledigt und eine Handbohrmaschine ist sicher auch nicht verkehrt. Ein Paar Schraubzwingen, einen Anschlagwinkel, Hammer... Wichtig sind verschiedene Schleifpapiere, die um unterschiedlich geformte Holzstäbe gewickelt werden, damit die Schnittkanten überall sauber geglättet werden können. Dann ist alles nur noch eine Frage der Zeit, der Geduld und der Übung.

Wer drüber hinaus noch eine Hobelmaschine (Hand oder Tisch) evtl. eine Kreissäge oder gar eine elektrische Laubsäge oder eine kleine Bandsäge hat, kann viel Zeit sparen und auch leichter ein exaktes Ergebnis hinbekommen. Ein Bandschleifer leistet gute Dienste beim Versäubern der Kanten und für die kleinen Niliohren ist eine Powerfeile nicht schlecht. 

Der schnappende Nili  -  Bauplan (235 KB)   Baubeschreibung

An der Innenseite der Vorderräder sind gegenseitig versetzt Zapfen angebracht, die die Fortsätze des Kiefers anstoßen. Dadurch klappt das gesamte Kopfteil im Rhythmus in die Höhe.

Die Dicke des Materials, aus dem der Körper und die Nase gemacht werden, sollte in Proportion zur Größe des Tieres stehen, damit keine schmalbrüstigen aber auch keine fetten Viecher entstehen.

Die Räder hab ich einfach mit der Lochkreissäge hergestellt. Ich musste nur noch die Löcher auf 10 mm vergrößern. Damit die Achsen im Körper leicht beweglich sind braucht man Bohrungen von 11,5 bis 12 mm. Zu groß hat auch keinen Sinn, weil dann die Räder wackeln und das Schnappen nicht mehr richtig funktioniert. Dieser Nili ist 32 cm lang und wurde aus zwei Kieferleimholzplatten von 18 mm und einer zentralen Sperrholzschicht von 10 mm zur Stabilisierung aufgebaut. Zähne und Achsen sowie die Zapfen in den Vorderrädern sind aus Rundhölzern verschiedenen Durchmessers. Auch hier gilt: Proportionen wahren.Wer mölchte, kann auch noch ein Schwanzloch bohren und einen Lederstreifen als Wedel einkleben. Gebaut hab ich die Nilis übrigens von ca 5 cm bis 45 cm Länge und die Auflage beträgt insgesamt etwa 50 Stück. - Wie meinen Sie? Ich müsse wohl ein großes Haus haben für diesen Zoo? Nein, die meisten hab ich verschenkt oder getauscht. 

 

Schnüffelnder Hund

Hoppelhase - mein erstes Werk

Schnupperigel und Puzzelschnecke

Kleine Ente mit Kuller-Ei

Schnappendes Krokodil mit pickendem Vogel

Watschelndes Küken - ganz einfach zu machen

Der Langhals - der größte, den ich gebaut habe ist ca einen Meter lang

Raupe Nimmersatt

Pferdchen mit Wagen

Rasselkroko

Holz-Klapper-Rolle für die ganz Kleinen

Dafür braucht man gar keine Bauskizze. Zwei Kreisscheiben von etwa 10 cm werden mit der Lochkreissäge aus 18 mm - 20 mm Material ausgeschnitten. In das Bohrloch wird ein 6 mm -Holzdübel gesteckt. Dann legt man eine vorbereitete Papp-Schablone mit einem 6 mm Zentralloch und drei Markierungslöchern auf. Die Löcher haben vom Zentrum gleiche Entfernung und einen Winkelabstand von 120 Grad. Die Bohrpositionen für die Verbindungsstäbe markieren, mit dem zweiten Seitenteil gegengleich verfahren und darauf achten, dass die Maserung in etwa gleich verläuft. Die Bohrlöcher mit 10mm -10,5mm ausführen, die Teile aber nicht durchbohren sondern nur 3 - 4 mm unter Materialstärke.

Nun 3 bis ca. 10  Klapperhözer vorbereiten. Sie sollten aus verschiedenem Holz sein, damit unterschiedliche Farbe ins Spiel kommt und Klangunterschiede entstehen. Je nach Anzahl der Klapperhölzer werden die drei Rundstäbe für die Verbindung abgelängt. Dabei auf jeden Fall die Bohrtiefe auf beiden Seiten und etwa 1- 2 mm Spiel zwischen den Klapperhölzern einplanen. 

Das Ganze probehalber zusammen fügen und auf Funktion testen. Eine Seite einleimen Rundstäbe einklopfen. Klapperhölzer in bunter Mischung reihum auffädeln, zweite Seite einleimen und aufklopfen. Für ca. 30 Minuten in die Presse - vorsichtig, damit die Rassel nicht aus dem Winkel gerät. 

Tausendfüßler

Die Tigerente

Tigerhase

Watschelende Ente

Robbende Robbe - die hat meine Tochter gemacht, da war sie 10 Jahre alt

an den Seitenbeginn    zurück zur Startseite